Stiftung warentest bausparvertrag rechner

. Umfassend und aktuell. Unsere Daten­bank wird ständig aktualisiert und enthält Tarife aller Bausparkassen, die in Deutsch­land Bauspar­verträge anbieten. Insgesamt beinhaltet der Tarif­vergleich mehr als 200 Tarife und Tarif­varianten. . Die Verbraucherschützer stießen auf ein weiteres Problem. In drei von vier Angeboten sei die monatliche Sparrate viel höher oder niedriger gewesen als der tarifliche Regelsparbeitrag. Vor bösen Überraschungen wären die Kaufwilligen dann nicht gefeit. Denn Bausparkassen könnten Einzahlungen oberhalb des Regelsparbeitrags ablehnen, was zu Verzögerungen bis zur Zuteilung führen könnte. Zunächst wird die Bausparsumme festgelegt. Sie entspricht dem Betrag, den der Sparer in seine Immobilie investieren will. Beim Kauf oder Bau einer Immobilie macht der Bausparvertrag meist nur einen Teil der gesamten Finanzierung aus.

Nach Angaben des Verbands der privaten Bausparkassen lag die durchschnittliche Bausparsumme bei Neuverträgen im Jahr 2017 bei 49.900 Euro. Auf die Gefahr hin, dass gerade der letzte Abschnitt etwas weit vorgegriffen hat und nicht sogleich verständlich war, soll nun der Verlauf des Bausparvertrages im Einzelnen beleuchtet werden. Die drei Phasen des Bausparens untergliedern sich in: In einer Fallkonstellation wollte eine Frau innerhalb von zehn Jahren eine Immobilie finanzieren und war in der Lage, monatlich 400 Euro zu sparen. Der Berater der LBW West empfahl ihr einen Tarif über eine Bausparsumme von 300.000 Euro, wobei das Darlehen dabei ein Volumen von 180.000 Euro zu einem Zinssatz von 1,75 Prozent haben sollte. Aus den Medien läuten die Glocken daher ziemlich unisono: Ein Bausparvertrag lohnt sich nicht in einer Niedrigzinsphase dieser Ausprägung. Vor dem Hintergrund, dass hohe Abschlussgebühren und extrem niedrige Zinsen nicht zusammenpassen, jedenfalls nicht für den Bausparer, kann man diese Aussage kaum mit vernünftigen Gegenargumenten entkräften. Dennoch gibt es da noch die wichtige Kehrseite der Medaille, auf der deutlich geschrieben steht: Doch, auch und gerade heute ist ein Bausparvertrag sinnvoll. Aber warum ist das so? Auch Stiftung Warentest bekräftigt in der Ausgabe 6/2019 des Verbrauchermagazins Finanztests, dass Bausparer beim Immobilienerwerb einen klaren Zinsvorteil erzielen können. Bausparen lohnt sich, denn eine Kombination aus Bankdarlehen und Bauspardarlehen ist laut Finanztest einer reinen Bankfinanzierung überlegen. Ein Bausparvertrag ist also eine Versicherung gegen steigende Zinsen.